Whilhelm Wagenfeld


Sowohl seine Werke als auch seine Biografie zeigen auf, dass Wilhelm Wagenfeld vor allem ein Handwerker war, und zwar ein Handwerker der modernen Art, der sich in die Mechanismen der industriellen Herstellung einfügen kann. Daher ist es kein Zufall, dass sein Name mit dem Bauhaus in Weimar verbunden ist.
Der in Bremen geborene Wagenfeld besuchte die Zeichenakademie Hanau und machte eine Lehre in einer Silberwarenfabrik. Die nächste Etappe war die von László Moholy-Nagy geleitete Metallwerkstatt am Bauhaus: Dort war er ab 1923 Schüler, wurde 1926 Assistent und 1929 Lehrer. In den folgenden Jahren begann er seine Zusammenarbeit mit der Industrie. Nach dem Krieg ging er nach Berlin, wo er Industriedesign unterrichtete. Wagenfeld produzierte auch Metallgegenstände unter eigenem Namen.